Joachim Prior, Director der Prototech FL AG, im Interview mit Additivley.com

26. Nov2018

Der Vakuumguss ist eine wichtige Ergänzung zur Additiven Fertigung. Darüber hinaus werden die Urmodelle ja additiv gefertigt.

Gerade im Kleinserienbereich eignet sich der Vakuumguss für viele Anwendungen. Wenn Haptik und Optik über eine größere Stückzahl gleichbleiben muss, und unterschiedliche Materialeigenschaften benötigt werden, bietet diese Technologie sehr viele Vorteile gegenüber additiven Fertigungstechniken.

Gewünschte Oberflächenstrukturen können im VG bereits am Urmodell berücksichtigt werden. Somit wird bei Kleinserien die Nachbearbeitung minimiert was wiederum die Kosten erheblich senkt.

Im Vergleich ist die Oberflächenqualität bei AM-Bauteilen oft stark orientierungsabhängig. Dies führt dazu, dass die Bauteile bei Bedarf im Post Processing einzeln und oft auch manuell nachbehandelt werden müssen. Neben einem deutlich höheren Zeitaufwand ist auch die Wiederholgenauigkeit geringer.

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